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besserwisser.suedblog.de

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| [3] Kommentare

Von besserwisser - Geschrieben am 24.06.2010, 11:46

Bei den deutschen Bloggern geht es wieder einmal so richtig ab. Ein paar Jungs und Mädels (sowie auch Wikipedia Schreiber und Amazon Schreiber) wurden gefragt, ob sie bei einer Aktion des Axel Springer Verlags mitmachen. Man wollte die Personen einladen, um eine Ausgabe der “Welt Kompakt” zu erstellen, die nur von “Web-Menschen” gemacht wird.

Aber das Krasse ist, wie sich die Blogger dagegen aussprechen. Da wird zum Beispiel herumgeheult, weil man kein Honorar erhält. Man kann sich aber auch anstellen - schließlich geht es hier teilweise um ein paar billige Blogger und sonst niemanden. Eventuell haben die Amazonh Schreiberlinge ja sogar mehr drauf. Die meisten Blogger erzielen noch nicht einmal einen akzeptablen Nebenverdienst mit ihren Blogs - sollten also besser mal still sein.

Wenigstens bin ich noch auf ein Blog gestoßen, wo man die Sache etwas anders sieht: Bei Amy&Pink und webzweipunktnull spricht man sich für die Aktion aus. Sehr erfreulich, wenigstens ein paar Leute, die denken können.

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Kommentare (3)

Geschrieben von
dokape
am 24.06.2010
um 13:30 Uhr

Da jammern die Zeitungsverlage über die Kostenlos-Mentalität der Webnutzer. Die Verlage sagen, damit lässt sich kein Geld verdienen.
Kostenpflichtige Apps fürs Händy sind eine Möglichkeit, die andere ist ein Online-Abo, mit der dann der ganze Text gelesen werden kann.
Jedenfalls weinen die Verleger seit Jahren, man könne mit Nachrichten im Internet kein Geld verdienen, dazu sinken die Printauflagen, weil es ja alles kostenlos im Netz gibt.
Die großen Verlage gehen auch gegen Google vor, weil das Newsportal von Google Nachrichten über die Webseiten der Verlage aggregiert, duchsucht und den Lesern bei der Suche anbietet. Auch ganz kostenlos. Da bediene sich Google an der Arbeit der Verlage und mache das alles noch kostenlos nutzbar.

Und jetzt heulen die Verlage rum, dass sie keinen kostenlosen Content aus der Blogszene erhalten? Zuerst gegen kostenlosen Content vorgehen und dann selbst kostenlosen Content erwarten, den sie dann für den eigenen Profit weiterverkaufen können?

Hier hat m.E. die Blogszene vollkommen korrekt reagiert. Der Axel-Springer-Verlag ist außerdem auch kein Verlag, der sich in der Verganenheit mit Ruhm bekleckert hat. Gemeinnützigkeit ist ihm sicher fremd. Da möchte der Verlag also Content kostenlos erhalten, diesen zusammenfassen und Drucken, und dann diese gedruckte Version verkaufen, zum eigenen Profit. Genau das, was die Verlage anderen Anbietern oft mit rigorosen rechtlichen Schritten untersagt.

Und überhaupt:
Ein kostenloser Text taugt nichts. Oder?
Denn ein kostenloses Programm kann auch nichts taugen? Oder?

Geschrieben von
pizzaesser
am 24.06.2010
um 19:02 Uhr

Recht hast du. Da sind doch mal wieder die Famous Two, Bruder Neid und Bruder Missgunst am Start.
Statt ein Projekt zu unterstützen und für die Anerkennung von Blogs zu sorgen, nö scho wieder ist nix recht.
Und die am lautesten plärren, das sind doch die, die beleidigt sind, weil sie nicht mitschreiben dürfen.
Blogger sind auf Kommerz aus und nehmen sich selbst alle Chancen, schade drum. Stattdessen mal wieder große Prinzipienreiterei und Planung des nächsten Puddingattentat. Wie du sagst “Denken” wäre angebracht.

Geschrieben von
dokape
am 29.06.2010
um 12:16 Uhr

Link als Nachtrag:
http://www.presseportal.de/pm/6936/1639267/bdzv_bundesverb_dt_zeitungsverleger
Hauptsache keine Zeitungsartikel kostenlos abgreifen.

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